SATZUNG

des Hundesportverein Lugau e.V.
Inhaltsübersicht
§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
§ 2 Zweck und Aufgaben
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Rechte und Pflichten
§ 5 Mitgliedsbeitrag
§ 6 Organe
§ 7 Vorstand
§ 8 Mitgliederversammlung
§ 9 Wahlen und Beschlüsse
§ 10 Fortfall oder Amtsenthebung eines Vorstandsmitgliedes
§ 11 Rechnungslegung und Prüfung
§ 12 Vereinsgerichtsbarkeit
§ 13 Einleitung eines Verfahrens
§ 14 Auflösung des Vereins
§ 15 Sonderbestimmungen

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein trägt den Namen: "Hundesportverein Lugau e.V." Der Verein ist unter VR2 beim Amtsgericht Stollberg eingetragen. Der Sitz des Vereins ist Lugau, die Postanschrift ist die des Vorsitzenden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben
2. 1.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig im Sinne des Abschnittes >Steuerbegünstigte Zwecke< der Abgabenordnung tätig. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Alle Ämter sind Ehrenämter. Den Inhabern der Ämter werden nur Ausgaben ersetzt, die unmittelbar den satzungsmäßigen Zwecken des Vereins dienen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, 15.11.2008 2 / 10 begünstigt werden. Keinem Mitglied stehen Ansprüche auf das Vermögen des Vereins zu. Das gilt auch für ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder.

2. 2.
Zweck des Vereins ist die aktive sportliche Betätigung seiner Mitglieder zur Erhaltung der
Gesundheit und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie die Förderung des
Hundesportes im Sinne des „Verband für das deutsche Hundewesen" (VDH) und dem von
ihm anerkannten Rassezuchtvereine.
Zu den Aufgaben des Vereins gehören u. a.:
a) die sportliche Betätigung gemeinsam mit dem Hund;
b) Förderung der Mitglieder bei Haltungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Familienund
Gebrauchshunde, insbesondere als Begleit-, Wach-, Fährten- und
Schutzhunde;
c) Förderung des Tierschutzes;
d) Beratung der Mitglieder in kynologischen Fragen;
e) Anbieten einer dem Freizeitbedürfnis der Mitglieder entsprechenden
Veranstaltungsbreite zur Förderung des Gemeinschaftsverhaltens.
2. 3.
Der Verein vertritt im Rahmen seiner Zweckbestimmung die Interessen seiner Mitglieder.
2. 4.
Der Verein ist Entscheidungsstelle für Streitigkeiten seiner Mitglieder untereinander,
sofern es sich um Angelegenheiten des Vereins handelt.
§ 3 Mitgliedschaft
3. 1.
Arten der Mitgliedschaft
a) Ordentliches Mitglied kann jede volljährige geschäftsfähige Person werden.
Hundehändler und gewerbsmäßige Hundeverkaufsvermittler sind von der
Mitgliedschaft ausgeschlossen. Hundehändler ist, wer regelmäßig Hunde mit
Gewinnerzielungsabsicht an- und verkauft. Hundeverkaufsvermittler ist, wer
regelmäßig Hunde gegen Provision vermittelt. Personen, die Hunde zum Zwecke
des Tierkampfes oder zum Angriff auf andere Personen halten oder ausbilden, sind
von der Mitgliedschaft ausgeschlossen.
b) Familienangehörige von ordentlichen Mitgliedern können die Familienmitgliedschaft
erwerben. Sie haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder.
c) Kinder und Jugendliche können mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters
Mitglied werden. Ein Stimmrecht steht ihnen mit der Vollendung des 18.
Lebensjahres zu. Sie sind nicht in Ämter wählbar. Im Übrigen haben sie die
gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder. Die Zeit dieser
Mitgliedschaft wird auf die spätere ordentliche Mitgliedschaft angerechnet.
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d) Juristische Personen können ebenfalls Mitglied werden. Sie haben einen Vertreter
zur Ausübung der Mitgliedsrechte zu bestellen. Der Beitrag dieser Mitglieder kann
von der Mitgliederversammlung abweichend vom allgemeinen Beitrag festgelegt
werden. Im Übrigen haben sie die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche
Mitglieder, sofern nichts anderes bestimmt ist.
e) Zu Förderern und Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung in offener
Abstimmung gemäß Punkt 8.3.f). auf Antrag des Vorstandes Personen ernennen,
die sich hervorragende Verdienste um die Förderung der Bestrebungen des
Vereins erworben haben. Anträge zur Ernennung zu Förderern und
Ehrenmitgliedern sind spätestens 1 Monat vor dem Termin der Mitgliederversammlung
bei dem Vorsitzenden des Vereins einzureichen.
3. 2.
Erwerb der Mitgliedschaft
Die Aufnahme in den Verein ist formlos beim Vorstand einzureichen.
Über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher
Mehrheit. Will der Vorstand dem Antrag nicht stattgeben, entscheidet hierüber die nächste
Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft wird rückwirkend ab dem Anmeldedatum wirksam, bis zur Bestätigung
der Mitgliedschaft durch den Vorstand besteht weder Stimmrecht noch Wählbarkeit.
Mit seiner Unterschrift unter den Aufnahmeantrag bestätigt das Mitglied die
Kenntnisnahme der Satzung und der Bestimmungen des Vereins.
3. 3.
Beendigung der Mitgliedschaft
a) durch Tod, bei juristischen Personen durch Auflösung;
b) durch freiwilligen Austritt, mittels schriftlichen, formlosen Antrag an den Vorstand.
Ein Austritt kann jedoch nur zum Ende eines Geschäftshalbjahres erfolgen, wobei
eine Abgabefrist des Austrittsantrages von 1 Monat vor Austrittstermin zu beachten
ist, Sammelabmeldungen sind unwirksam.
c) durch Streichung aus der Mitgliederliste die der Vorstand verfügen kann, wenn das
Mitglied mit der Zahlung der durch die Mitgliederversammlung beschlossenen
Beiträge trotz vorausgegangener Mahnung länger als 3 Monate im Rückstand ist.
Die Mitgliedschaft erlischt mit der nachweisbaren Bekanntgabe an das betroffene
Mitglied.
d) durch Ausschluss, den die Mitgliederversammlung verfügen kann, wenn einem
Mitglied mangelnde Bereitschaft zur Mitarbeit und / oder Verstöße gegen diese
Satzung zur Last gelegt werden. Die Mitgliedschaft erlischt bei Zustimmung von
mindestens 51% der zur Mitgliederversammlung anwesenden, stimmberechtigten
Mitglieder mit nachweisbarer Bekanntgabe an das betroffene Mitglied.
Mit dem Tag der Wirksamkeit des Mitgliedschaftsverlustes enden die Mitgliedschaftsrechte.
Hiervon bleiben die bis zur Beendigung der Mitgliedschaft entstandenen
Verpflichtungen, insbesondere die Zahlung rückständiger Beiträge unberührt.
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§ 4 Rechte und Pflichten
Die Mitglieder erkennen die Satzung an und unterwerfen sich den vom Verein und seinen
Organen, satzungsgemäß getroffenen Beschlüssen und Anordnungen.
4. 1.
Rechte :
a) Jedes Mitglied hat Anspruch auf Rat und Unterstützung durch die Organe und
Mitglieder des Vereins und auf Benutzung der von diesen geschaffenen
Einrichtungen.
b) Jedes Mitglied kann an der Mitgliederversammlung teilnehmen und sich zu Wort
melden - es muss gehört werden.
c) Jedes Mitglied hat das Recht, über den Vorstand bei Angabe der Gründe die
Einberufung einer Mitgliederversammlung zu fordern.
d) Jedes ordentliche Mitglied, das seiner Beitragspflicht genügt hat, ist wählbar und
hat in der Mitgliederversammlung des Vereins eine Stimme. Die Übertragung des
Stimmrechts ist unzulässig.
e) Jedes ordentliche Mitglied kann in die Ämter des Vereins gewählt werden, sofern
es seinen ständigen Wohnsitz nicht im Ausland hat.
f) Die Mitgliedschaft im Verein berechtigt nicht zum Start bei Prüfungen oder
Ausstellungen außerhalb des Vereins. Über die Zugehörigkeit zu
Rassezuchtverbänden oder anderen zur Startberechtigung notwendigen
Organisationen entscheidet jedes Mitglied selbst.
4. 2.
Pflichten :
Jedes Mitglied ist verpflichtet
a) den Mitgliedsbeitrag entsprechend der Vorgabe der Mitgliederversammlung zu
erbringen;
b) die Satzung, Ordnungen, satzungsgemäße Anordnungen und Beschlüsse des
Vereins und seiner Organe zu befolgen;
c) seine Hundezucht oder -haltung unter Beachtung des Tierschutzgesetzes zu
betreiben;
d) Wohnsitzänderungen dem Vorstand zu melden;
e) seine Verpflichtungen gegenüber dem Verein stets pünktlich zu erfüllen und sich
jederzeit sportlich und fair zu verhalten;
f) an organisatorischen und werterhaltenden Maßnahmen, über deren Anzahl und
Dauer die Mitgliederversammlung jährlich entscheidet, teilzunehmen;
g) zur Vorsorge gegen die Ausbreitung von Tierseuchen und -krankheiten seine(n)
Hund(e) jährlich durch eine Schutzimpfung, welche die Immunisierung gegen
Tollwut, Staupe, Zwinger-/ Vierenhusten und Parvovirose enthalten muss, zu
schützen;
h) für seine(n) Hund(e) eine private Hundehalter-Haftpflichtversicherung
abzuschließen.
Der Nachweis über die Schutzimpfung und die abgeschlossene Hundehalter-
Haftpflichtversicherung erfolgt bei Aufnahme in den Verein und auf der ersten
Mitgliederversammlung des laufenden Geschäftsjahres.
Anträge auf Entbindung von Pflichten nach Punkt 4.2.a) und f) sind jährlich schriftlich,
formlos beim Vorstand einzureichen und durch diesen zu genehmigen.
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§ 5 Mitgliedsbeitrag
5. 1.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages für ordentliche Mitglieder wird von der
Mitgliederversammlung jährlich festgesetzt. Der Mitgliedsbeitrag ist bis spätestens zum
31.03. des laufenden Geschäftsjahres bringepflichtig.
5. 2.
Neu in den Verein aufgenommene Mitglieder zahlen die Beiträge für das laufende
Geschäftsjahr bis spätestens einen Monat nach Aufnahme in den Verein. Fällt die
Aufnahme in den Verein nach dem 01.07. des laufenden Geschäftsjahres, so haben diese
Mitglieder für das Jahr der Aufnahme nur den halben Mitgliederbeitrag zu zahlen.
5. 3.
Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und Familienmitglieder entrichten
den halben Mitgliederbeitrag ordentlicher Mitglieder.
5. 4.
Mitglieder, die dem Verein 50 Jahre angehören, Förderer und Ehrenmitglieder, sowie
Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind beitragsfrei.
5. 5.
Bei sozialen oder wirtschaftlichen Härtefällen kann der Vorstand auf Antrag einzelner
Mitglieder einer Reduzierung der Beitragshöhe dieser Mitglieder für das laufende
Geschäftsjahr zustimmen. Ein Beschluss der Mitgliederversammlung ist nicht erforderlich.
Sammelanträge sind nicht zulässig.
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
§ 7 Vorstand
7. 1.
Dem Vorstand des Vereins obliegen die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die
Führung seiner Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der
Aufstellung der Tagesordnung
b) die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
c) die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichtes
d) die Aufnahme neuer Mitglieder
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Der Vorstand des Vereins besteht aus folgenden Mitgliedern:
a) dem Vorsitzenden
b) dem Stellvertreter
c) dem Schatzmeister
7. 2.
Der Vorsitzende, der Stellvertreter und der Schatzmeister vertreten den Verein jeweils
allein.
7. 3.
Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei
dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet. Der Vorstand ist beschlussfähig,
wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen,
bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
7. 4.
Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom
Protokollführer und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
§ 8 Mitgliederversammlung
8. 1.
Zusammensetzung und Aufgaben :
- Die Mitgliederversammlung setzt sich aus dem Vorstand und allen dem Verein
angehörenden Mitgliedern zusammen.
- Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von
seinem Stellvertreter geleitet.
- Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie kann - außer in
Disziplinarangelegenheiten gemäß § 12 Abs 3 - dem Vorstand des Vereins Weisungen
erteilen und Beschlüsse fassen.
Die Eigenverantwortung der Vereinsorgane bleibt hiervon unberührt. Sie ist öffentlich.
8. 2.
Einberufung :
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand jährlich mindestens einmal schriftlich
einberufen. Bis spätestens 14 Tage vor dem Termin der Versammlung erhält jedes
Mitglied die Einladung unter Bekanntgabe von Ort, Zeitpunkt und der Tagesordnungspunkte.
Bei Einladungen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung laut § 4 Abs
1 Punkt c) kann die Einladungsfrist verkürzt werden.
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8. 3
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:
a) die Entgegennahme der Vorstandsberichte
b) die Entgegennahme der Rechnungslegung und der Revision
c) die Entlastung des Vorstandes
d) die Wahl der Vorstandsmitglieder
e) Satzungsänderungen
f) die Ernennung von Förderern und Ehrenmitgliedern
g) die Aufnahme von Mitgliedern laut § 3 Punkt 2
h) den Ausschluss von Mitgliedern
i) Beschlüsse
§ 9 Wahlen und Beschlüsse
Bei Wahlen ist gewählt, wer mindestens die einfache Mehrheit für ein Amt erhält.
Einfache Mehrheit bedeutet, dass eine Ja-Stimme mehr als Nein-Stimmen vorliegen
muss. Enthaltungen und ungültige Stimmen werden bei der Berechnung der
abgegebenen Stimmen nicht mitgezählt.
Stehen mehrere Kandidaten für ein Amt zur Wahl, entscheidet eine Stichwahl.
9. 1.
Wahlbestimmungen
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung regelmäßig für die
Dauer von 4 Jahren in offener Abstimmung gewählt. Die Mitglieder des Vereinsvorstandes
müssen bereits 1 Jahr ununterbrochen Mitglied des Vereins sein. Wählbar sind
anwesende und abwesende ordentliche Mitglieder. Letztere jedoch nur, wenn ihr
Einverständnis der Versammlung glaubhaft dargelegt werden kann. Ämtervereinigung ist
im Vereinsvorstand nicht zulässig.
9. 2.
Stimmrecht
Alle anwesenden, ordentlichen Vereinsmitglieder und anwesende Vereinsmitglieder nach
§ 3 Punkt 1 b, c und d haben eine Stimme. Eine Stimmrechtsübertragung ist unzulässig.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
9. 3.
Beschlüsse
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des Versammlungsleiters. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind für
den Verein verbindlich. Sie werden protokollarisch festgehalten und damit wirksam. Der
Protokollführer und der Versammlungsleiter zeichnen mit ihrer Unterschrift für die
Richtigkeit der Angaben in den Protokollen.
Die gefassten Beschlüsse werden zur Einsichtnahme aller Vereinsmitglieder im
Vereinsheim veröffentlicht.
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§ 10 Fortfall oder Amtsenthebung eines Vorstandsmitgliedes
10. 1.
Fällt der Vorsitzende des Vereins fort, so wird dessen Funktion von seinem Stellvertreter
wahrgenommen und die Funktion des Stellvertreters vom Schatzmeister. Es sind
unverzüglich Neuwahlen durchzuführen.
10. 2.
Fällt der Stellvertreter fort, so wird dessen Funktion vom Schatzmeister wahrgenommen.
Es sind unverzüglich Neuwahlen durchzuführen.
10. 3.
Bei Fortfall des Schatzmeisters kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit
ein Mitglied bis zur regulären Neuwahl kommissarisch berufen.
10. 4.
Ein Widerruf der Vorstandsbestellung kann nur mit einer 2/3 Mehrheit der
Mitgliederversammlung erfolgen.
§ 11 Rechnungslegung und Prüfung
Auf der ersten Mitgliederversammlung des Geschäftsjahres sind der Jahresabschluss und
die Buchführung des abgelaufenen Geschäftsjahres durch den Schatzmeister vorzulegen.
Der Vorstand hat auf Verlangen der Mitglieder den Jahresabschluss und die Buchführung
zu erläutern.
Die Mitgliederversammlung hat das Recht, per Beschluss ein Mitglied zu berufen, welches
die Buchführung des Vorstandes einer Revision unterzieht. Dieser Revisor darf kein
Mitglied des Vorstandes sein.
§ 12 Vereinsgerichtsbarkeit
12. 1.
Auf Grund des Rechts auf Selbstbestimmung und Selbstverwaltung kann der Verein
Disziplinarmaßnahmen gegen zuwiderhandelnde Mitglieder ergreifen. Sie dienen der
Aufrechterhaltung seiner inneren und äußeren Ordnung und der Gewährleistung seines
Zweckes und seiner Aufgaben.
Disziplinarmaßnahmen sind:
a) Verwarnung;
b) Verbot der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins;
c) Androhung eines Ausschlussantrages;
d) Sperre für die Ausübung von Ämtern im Verein.
Die vorstehenden Disziplinarmaßnahmen können auch nebeneinander verhängt werden.
Die Dauer der Gültigkeit der Maßnahmen nach Punkt b) und d) legt der Vorstand fest.
Beschlüsse zu Disziplinarmaßnahmen werden dem Betreffenden schriftlich mitgeteilt, und
erlangen damit ihre Wirksamkeit.
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12. 2.
Disziplinarmaßnahmen können ausgesprochen werden:
- wenn schuldhaft gegen die Satzung, Ordnungen, Anordnungen und Beschlüsse des
Vereins verstoßen wird oder wenn sonstige Pflichtverletzungen schuldhaft begangen
werden, soweit dadurch Belange des Vereins gefährdet oder beeinträchtigt werden.
12. 3.
Instanzen für die Verhängung von Disziplinarmaßnahmen :
a) der Vorstand;
b) die Mitgliederversammlung
Der Vorstand des Vereins kann - gemäß § 3 Punkt 3 c) - Maßnahmen nach § 12 Punkt 1
a) und c) verfügen.
Die Mitgliederversammlung kann - gemäß § 3 Punkt 3 d) - Maßnahmen nach § 12 Punkt 1
b) und d) verfügen.
Gegen die Entscheidung der Mitgliederversammlung sind keine weiteren Rechtsmittel
gegeben. Alle Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein der
Zuständigkeit und den Entscheidungen der Vereinsorgane.
§ 13 Einleitung eines Verfahrens
Ein Verfahren auf Festsetzung einer Disziplinarmaßnahme kann von jedem Mitglied des
Vereins beim Vorstand beantragt werden, wenn Verstöße nach § 12 Punkt 2. vorliegen.
Über die Festsetzung der Maßnahme wird gemäß § 12 Punkt 1. entschieden.
Private Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern gehören nicht vor die Vereinsinstanzen,
es sei denn, dass durch sie Belange des Vereins direkt oder indirekt berührt werden.
13. 1.
Durchführung eines Verfahrens
Dem Beschuldigten werden bei Eröffnung eines Verfahrens die gegen ihn erhobenen
Beschuldigungen nebst Beweismitteln persönlich vom Vorstand mitgeteilt mit der
Aufforderung, sich innerhalb einer Frist von 1 Monat ab Erhalt zu äußern.
Die für die Verhängung zuständige Instanz entscheidet sodann mit 2/3 Mehrheit.
Dem Beschuldigten ist der Bescheid über die beschlossene Maßnahme schriftlich
mitzuteilen. Die Akten über den Vorgang sind beim Vorstand zu hinterlegen.
Entzieht sich ein in ein Disziplinarverfahren verwickeltes Mitglied der Durchführung des
Verfahrens durch freiwilligen Austritt, so ist eine Entscheidung darüber zu fällen, ob das
ausgeschiedene Mitglied auf die Liste der nicht mehr in den Verein aufzunehmenden
Personen zu setzen ist.
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13. 2.
Einspruchsverfahren gegen Disziplinarmaßnahmen des Vorstandes
Der Einspruch ist generell beim Vorstand des Vereins einzulegen. Den Beteiligten steht
ein Einspruchsrecht innerhalb eines Monates nach Erhalt des schriftlichen Bescheides
über die beschlossene Maßnahme zu. Voraussetzung ist, dass der Betroffene von seinem
Äußerungsrecht nach § 13 Punkt 1. Gebrauch gemacht hat.
Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit endgültig.
§ 14 Auflösung des Vereins
Der Verein kann durch Beschluss mit 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder aufgelöst
werden. Eine zur Beschlussfassung über einen Auflösungsantrag einzuberufende
Mitgliederversammlung ist unter Einhaltung einer einmonatigen Frist zu laden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke sind der
Vorsitzende des Vorstandes und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte
Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an die Stadt Lugau. Sie
hat das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu
verwenden.
Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem
anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 15 Sonderbestimmungen
Änderungen zur Satzung werden den Mitgliedern des Vereins in schriftlicher Form mittels
Aushang an der Informationswand im Vereinsheim zur Kenntnis gebracht.
In Kraft mit Beschluss der Mitgliederversammlung zum 15. November 2008

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